Ambulante Pflege – digitalisiert?

Dass die Digitalisierung alle Bereiche des menschlichen Lebens durchdringt oder zumindest tangiert, darüber besteht meist Konsens. Aber ist das wirklich so? Gibt es nicht Gebiete, bei denen Digitalisierung – die ja immer in hohem Maße Technik bedeutet – außen vor ist, sogar außen vor sein sollte? Die ambulante Pflege ist vielleicht so ein Raum. In den Pflegezentralen, in Organisation und Verwaltung also, ist Digitalisierung schon weit fortgeschritten. Aber wie steht es um die Arbeit am und mit dem Menschen? Kann Digitalisierung auch dort unterstützen oder wird sie nur als (bestenfalls) störend und irritierend erlebt? Wichtige und interessante Fragen, denen das Forschungs- und Entwicklungsprojekt KoLeGe gemeinsam mit der Praxis seit nunmehr zwei Jahren nachgeht.

KoLeGe steht für „Interagieren, koordinieren und lernen – Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der ambulanten Pflege“. Das Verbundprojekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und endet am 31. August 2019. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Europäischen Sozialfonds.

Im Zentrum der Forschung steht die Digitalisierung der Arbeit in der Pflege, die Integration in die Pflegearbeit selbst also. Oberstes Ziel ist, die überlasteten und unter Personalmangel leidenden Pflegedienste zu entlasten. Die Projektpartner untersuchen, ob Pflegekräfte unmittelbar von der Digitalisierung der Arbeit profitieren können. Sie evaluieren, ob die Arbeitsqualität verbessert wird. Und sie prüfen, ob Branche und Tätigkeit am Arbeitsmarkt an Attraktivität gewinnen können. Dabei gilt: KoLeGe forscht nicht nur, KoLeGe entwickelt und erprobt auch. Die Ergebnisse der Analysephase liegen bereits vor, jetzt wird es konkret. Die Aufgabe von Qualitus als Umsetzungspartner im Projekt ist es vor allem, eine modulare Software für Kommunikation, Information und lernen zu entwickeln – mobil, nutzerorientiert und kooperativ. Es bleibt also spannend!

Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Projektes. Oder nehmen Sie doch einfach am zweiten Expertenworkshop in Bremen teil. Die Tagesordnung finden Sie hier. Vertiefende Informationen vermittelt auch der Beitrag „Organisation der Kommunikation“ in der Ausgabe 30/31 der CAREkonkret, den wir Ihnen hier zur Verfügung stellen.



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