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Neuigkeiten rund um Qualitus, ILIAS und E-Learning.

Präsenzseminare in ILIAS abbilden

Von Florian Suittenpointner

Der Tipp im Juni kommt aus unserem ILIAS-Team. Er ist für Sie besonders wertvoll, wenn Ihr Aus- und Weiterbildungskontext eher Präsenzseminare als E-Learning-Veranstaltungen umfasst. Auch an dieser Stelle nämlich bietet ILIAS großen Nutzen – von der Distribution begleitender Materialien bis zur Abwicklung von Buchungen und Stornierungen. Wie das funktioniert und welche Mehrwerte Ihnen ILIAS darüber hinaus bietet, erklären wir Ihnen hier.

E-Learning im Krankenhaus

Sechs Leitfragen zur Anbieterauswahl

E-Learning wird auch in Krankenhäusern immer mehr zum strategischen Thema. Online durchgeführte Lernmodule bieten eben zahlreiche Vorteile gegenüber klassischen Präsenzveranstaltungen. Für die Einführung von E-Learning benötigt man nur wenig: Lernmodule einerseits und eine Lernplattform zur Bereitstellung der Inhalte und Dokumentation der Teilnahme andererseits. Da wir von zahlreichen Kunden wissen, wie schwer die Orientierung in einem unübersichtlich wirkenden Markt am Anfang ist, nachfolgend sechs wichtige Fragen für Ihre Suche nach dem passendsten Anbieter.

  1. Vermutlich möchten Sie mit Pflichtschulungen starten. Ihre Organisation verfügt jedoch sicher über viel mehr und anderes Wissen. Können Sie das jeweilige Lernmanagementsystem auch für die Bereitstellung eigener Inhalte nutzen?
  1. E-Learning ist dann erfolgreich, wenn es Ressourcen spart, nicht bindet. Ist das System einfach und intuitiv bedienbar? Fragen Sie nach einer Demoversion!
  1. Gute E-Learning-Module sind methodisch durchdachte Trainings. Werden Ihnen didaktisch aufbereitete Module mit unterschiedlichen Lernpfaden angeboten?
  1. Vielleicht möchten Sie das System selbst und in Ihrer eigenen Infrastruktur betreiben, vielleicht möchten Sie es aber auch mieten und dem Dienstleister das Hosting übertragen. Für beide Varianten gibt es gute Argumente. Stellt der Anbieter beide Möglichkeiten zur Verfügung?
  1. Bei E-Learning ist es nicht anders als sonst auch im Geschäftsleben: Man wünscht sich einen seriösen Partner mit Kompetenz und Erfahrung, einen Partner, dem man vertrauen kann. Erkundigen Sie sich: Wie lange ist der Anbieter im Markt, über welche Referenzen verfügt er, betreibt er Forschung und Entwicklung?
  1. Gerade am Anfang ist niemand gern allein mit Innovationen. Support und Service sind daher Themen, die Sie bei Ihrer Entscheidung gar nicht hoch genug einschätzen können. Bietet Ihnen der Anbieter intensive persönliche Unterstützung an?

Die Erfahrung zeigt: Sind diese Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet, haben Sie Ihren E-Learning-Partner in vielen Fällen schon (fast) gefunden. Falls nicht – wir beraten Sie gern.

Software online schulen

Kostenfreies Webinar am 23.06.2017

Sie erwägen, spezielle Softwareschulungen über E-Learning zu vermitteln, wissen aber nicht so recht, ob und wie Sie die Sache angehen sollen oder welche Möglichkeiten Ihnen das Softwarebundle Articulate 360 dahingehend bietet? Vielleicht haben Sie sogar bereits nach Informationen gesucht, aber auf Anhieb keine Antworten gefunden – außer, dass es für Ihr Thema keine passende E-Learning-Lösung von der Stange gibt. Wir haben eine gute Nachricht für Sie: Nehmen Sie einfach an unserem kostenlosen Webinar teil und Sie erhalten einen ersten Einblick in diesen spannenden Teilbereich der Entwicklung digitaler Lernmedien - der Konzeption und Entwicklung von Screencasts und Softwaresimulationen für und mit Articulate 360. Sven Wiegand, Projektleiter im Bereich E-Learning-Didaktik & Medien bei Qualitus und seit über 16 Jahren E-Learning-Entwickler, gibt Ihnen im Rahmen des Webinar Antworten auf Fragen wie

  • Welche grundsätzlichen Möglichkeiten der Inhaltsvermittlung gibt es?
  • Wann ist eine Softwareschulung via E-Learning eine denkbare Alternative?
  • Welche Möglichkeiten bieten Articulate 360 und die im Bundle enthaltenen Tools wie Storyline und Replay?
  • Was sind typische Herausforderungen und Stolpersteine?
  • Wie gelingt der Weg von der Idee zur fertigen Softwareschulung und
  • Wie kann eine Softwareschulung per E-Learning in der Praxis konkret aussehen?

Das kostenfreie Webinar findet statt am 23.06.2017 von 13:30 – 14:30 Uhr. Hier können Sie sich anmelden. Wir freuen uns auf Sie!

Tipps für die Übersetzung von E-Learning-Modulen

Sweetnessheart, what watch?

Von Imke Richter

Sollen auch in Ihrem Unternehmen E-Learning-Module in verschiedenen Sprachen eingesetzt werden? Dank vieler Übersetzungsschnittstellen können die Module inzwischen relativ einfach angepasst werden. Voraussetzung ist allerdings, dass im Vorfeld einige Dinge beachtet werden. Im Folgenden haben wir Ihnen drei Tipps zusammengestellt.

Textlängen

Was im Deutschen noch überschaubar aussieht, sprengt in anderen Sprachen wie beispielsweise im Russischen im wahrsten Sinne des Wortes schnell den Rahmen. Dementsprechend wichtig ist es, dass Sie die Textlängen schon bei der Drehbucherstellung im Blick haben und bei der Produktion Seitenlayouts entwickeln, die Platz für längere Textfelder lassen.

Sprichworte und Alliterationen vermeiden

Sprichworte und Alliterationen können Lernern helfen, Informationen leichter zu verankern. Nicht jedes Sprichwort allerdings lässt sich problemlos auf andere Sprachen übertragen. Das Gleiche gilt für Alliterationen: Was im Deutschen eingängig klingt, geht in der Übersetzung meist verloren. Bevor Sie hier viel Zeit auf ansprechende Formulierungen verwenden, legen Sie den Fokus besser auf einfache Übertragbarkeit.

Text auf Grafik

In vielen Trainings finden sich beschriftete Grafiken, die beim Anfertigen einer Sprachversion schnell übergangen werden. Ihr Einsatz ist im Übersetzungsprozess zudem mit Mehraufwänden verbunden: Texte müssen manuell übertragen, Grafiken anschließend angepasst und ausgetauscht werden. Das alles können Sie vermeiden, wenn Sie entsprechende Texte nicht in die Grafikdatei integrieren, sondern erst nachträglich mit dem Autorentool im Layout hinzufügen. Auch spätere Änderungen der Grafikbeschriftung sind auf diesem Weg einfach umsetzbar.

Abschließend noch unsere Checkliste für das Vorgehen in Articulate Storyline:

  • Öffnen Sie die Source, die Sie übersetzen lassen möchten. Klicken Sie auf „Datei“, dann auf „Übersetzungen“ und wählen Sie den Menüpunkt „Exportieren“ aus. Wählen Sie bei dem Dateiformat des zu generierenden Dokumentes „Word mit Verweisspalte“.

Storyline erstellt nun ein Word-Dokument, das drei Spalten enthält. In der ersten Spalte finden Sie die ID, die jedem Textteil zugeordnet ist. Diese ID darf auf keinen Fall verändert werden, da die Übersetzungen ansonsten nicht zugeordnet werden können! In der zweiten Spalte finden sich die zu übersetzenden Texte; die übersetzten Texte werden in der dritten eingegeben.

  • Sobald Ihnen die vollständige Übersetzung vorliegt, öffnen Sie die Ausgangssource, klicken wieder auf „Datei Übersetzungen Importieren“ und wählen das Word-Dokument mit den Übersetzungen aus.

Storyline beginnt nun damit, die Texte innerhalb der Source auszutauschen. Wenn der Vorgang beendet ist, speichern Sie die Source als neue Sprachversion ab.

Überprüfen Sie anschließend unbedingt noch einmal, ob alle Texte korrekt übersetzt wurden. Passt auch das Layout der einzelnen Seiten und der Textfelder noch – oder müssen Sie Anpassungen vornehmen?

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

P.S.: Die Überschrift stammt aus einem berühmten Dialog in „Casablanca“. Das vollständige Gespräch finden Sie hier.

Pflichtschulungen Arbeitssicherheit

So mancher Verantwortlicher hat sich im Vorfeld des Einsatzes von E-Learning sicher schon gefragt: Ist es eigentlich rechtmäßig, die wichtigen Pflichtschulungen zum Arbeitsschutz der Belegschaft als onlinebasiertes Angebot zur Verfügung zu stellen? Um diese Frage adäquat beantworten zu können, muss man sich zunächst einmal einen Überblick über die Gesetzgebung verschaffen, die das Thema Pflichtschulung betrifft und regeln soll.

Sehr schnell stößt man, alleine beim Thema Arbeitssicherheit, auf fast 20 verschiedene Vorschriften, Verordnungen und Gesetzestexte. Die wichtigsten gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Thema Arbeitssicherheit finden sich allerdings im Arbeitsschutzgesetz. Hier ist zunächst klar formuliert, wer die Verantwortung für die Arbeitssicherheit trägt: Der Arbeitgeber hat nach dem Arbeitsschutzgesetz die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit zu gewährleisten und zu verbessern.

Eine wichtige und vorgeschriebene Maßnahme, um dieser Verantwortung gerecht zu werden, ist die regelmäßige jährliche Unterweisung der Beschäftigten. Der Inhalt der Unterweisung richtet sich explizit nach der Gefährdungsbeurteilung des jeweiligen Arbeitsplatzes, die beispielsweise durch die Begehung der Berufsgenossenschaften vorgenommen wird. Ein Krankenhaus hat hier natürlich andere Arbeitssicherheitsthemen als ein Versicherungsunternehmen mit Büroarbeitsplätzen.

Fakt ist: Der Einsatz von E-Learning ist zur Durchführung von Unterweisungen erlaubt, wenn

  • die arbeitsplatzspezifischen Inhalte abgedeckt werden,
  • eine Verständnisprüfung erfolgt und
  • wenn die Lernenden nicht mit ihren Fragen allein gelassen werden.

Qualitus sorgt dafür und achtet darauf, dass diese Bedingungen in hohem Maße erfüllt sind. In unseren E-Learning-Modulen werden gemeinsam mit Experten arbeitsplatzspezifische Themen aufbereitet. Das ist der Grund, warum es beispielsweise ein Arbeitssicherheits-Modul für Büroarbeitsplätze und ein spezielles Lernangebot für Krankenhäuser und Einrichtungen der Altenhilfe gibt.

Die Verständnisprüfung wiederum erfolgt immer über einen Abschlusstest, in dem sichergestellt wird, dass die wichtigen Inhalte nicht nur gehört oder gelesen, sondern auch gelernt wurden. Und für die Betreuung der Lernenden schließlich werden in den meisten Einrichtungen die jeweiligen Arbeitsschutzbeauftragten in die Pflicht genommen, die am besten wissen, welche Themen an dem jeweiligen Arbeitsplatz wichtig sind und sich als Experten für Fragen zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf dem Online-Portal der Berufsgenossenschaft für Gesundheits-und Wohlfahrtspflege www.bgw-online.de oder unter www.sicheres-krankenhaus.de.

Tipps zum Austausch von SCORM-Lernmodulen

Von Luka Philippi und Florian Suittenpointner

Das Aufspielen neuer Versionen in bestehende SCORM-Lernmodule ist nur möglich, wenn die Datei imsmanifest.xml (sie enthält die Struktur des Lernmoduls und Kennungen der Komponenten) unverändert bleibt, da sonst Protokolldaten nicht mehr eindeutig zugeordnet werden könnten. Viele Autorenwerkzeuge spielen jedoch Lernmodule jedes Mal mit anderen – beispielsweise mit alphanumerischen – Kennungen der Komponenten aus, selbst wenn gar nichts verändert wurde. Neue Versionen müssen daher als neue SCORM-Lernmodule angelegt werden.

Viele Berichte und Prozesse hängen aber vom Lernfortschrittsstatus in ILIAS-Kursen ab, dieser wiederum unter anderem vom Lernfortschrittsstatus in den enthaltenen SCORM-Lernmodulen und dieser schließlich von den im Lernmodul aufgezeichneten Protokolldaten. Der Einbau neuer Versionen von SCORM-Lernmodulen in ILIAS-Kurse muss daher in einem kontrollierten mehrschrittigen Arbeitsgang vollzogen werden, bei dem es stark auf die richtige Reihenfolge ankommt, damit sich der Lernfortschrittsstatus im Kurs nicht ändert und auch nicht das Datum seiner letzten Änderung. Und so geht´s:

  1. Kurs offline stellen, damit nicht während des Arbeitsgangs Lerndaten anfallen, die dann verloren gehen würden
  1. Alte Version des SCORM-Lernmoduls öffnen und
  • im Reiter "Metadaten" umbenennen ("[Titel]_alt" im Feld "Titel" eintragen), damit die beiden Lernmodule klar voneinander zu unterscheiden sind
  • im Reiter "Einstellungen" offline stellen (dadurch ist es für die Kursmitglieder nicht mehr sichtbar)
  1. In neuem Tab des Browsers den Kurs aufrufen und neues SCORM-Lernmodul hochladen
  1. In neuem Lernmodul
  • Einstellungen des alten Lernmoduls 1:1 übertragen
  • Lernmodul online stellen
  • ggf. im Reiter "Metadaten" den Titel anpassen
  • im Reiter "Lernfortschritt"
    - Lernfortschrittsmodus "Status wird anhand einer Auswahl von SCORM-Kapiteln bestimmt (je SCO)" auswählen und speichern
    - Nach dem Speichern in der Tabelle darunter alle SCOs auswählen und auf "Ausführen" klicken (die richtige Option "Für Lernfortschrittsbestimmung auswählen" ist im Menü schon ausgewählt)
    Diese letzten beiden Schritte können entfallen, wenn vorher unter „Administration > Lernmaterialien“ die Option „Standardeinstellungen für den Lernfortschritt“ aktiviert wurde
  1. Kurs aufrufen und
  • im Reiter "Lernfortschritt > Einstellungen"
    - ggf. den Lernfortschrittsmodus „Status wird anhand einer Auswahl von Objekten bestimmt“ auswählen und speichern
    - alte(s) und neues Lernmodul markieren, Option "Gruppierung mit optionalen Materialien erstellen" im Menü auswählen und auf "Ausführen" klicken, so dass es egal ist, welches der Lernmodule bearbeitet wird
  • Kurs im Reiter "Einstellungen" wieder online stellen

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Tipps zur erfolgreichen Ansprache von Lernenden

Von Anne Mindrup, Bereichsleiterin E-Learning Didaktik & Medien bei Qualitus

Kennen Sie das auch? Sie entwickeln Online-Trainings für Ihre Zielgruppen und haben das Gefühl, dass Ihnen manchmal die Ideen ausgehen, um die Lernenden in ihrem Lebens- und Arbeitsalltag erfolgreich anzusprechen. Sie wünschen sich mehr Begeisterung bei der Bearbeitung Ihrer Lernprogramme? Nicht immer ist das maximal technisch Machbare und damit Teure die Lösung. Oft helfen schon kleine Dinge, damit die Lernenden sich im wahrsten Sinne des Wortes angesprochen fühlen. Versuchen Sie doch einmal Folgendes – vorausgesetzt, das von Ihnen eingesetzte Autorentool bietet diese Möglichkeiten:

  • Sprechen Sie die Lernenden an geeigneten Stellen im Online-Training mit dem Namen an, den Sie zu Beginn haben eingeben lassen: auf der Willkommensseite, bei der Auswertung eines Tests oder zur Verabschiedung.
  • Verwenden Sie authentische Praxisbeispiele aus der Lebenswelt der Lernenden. Statt einfach die Inhalte nur darzustellen, bauen Sie diese in einfache Alltagssituationen und –geschichten ein und geben den Akteuren Namen. Das Medium muss kein aufwändiges Video sein. Meistens reichen hier schon ein Bild und ein gut geschriebener Text.
  • Verwenden Sie authentisches Material statt eingekaufter Hochglanzbilder – am besten aus Ihrer eigenen Organisation.
  • Fragen Sie nicht einfach Fachwissen ab. Besser, Sie entwickeln Transferfragen anhand von Fallbeispielen aus der Praxis.
  • Verwenden Sie Reflexionsfragen als Einstieg statt Inhalte ausschließlich zu präsentieren. Den Inhalt liefern Sie dann in Feedbacks oder Musterlösungen.
  • Lassen Sie lernerunterstützende Texte variabel anzeigen, je nachdem, wie sich ein Lerner zu Beginn selber im Hinblick auf sein Vorwissen eingeschätzt hat. Nehmen Sie dann Bezug darauf: „Sie haben sich zu Beginn als Profi eingeschätzt …“
  • Wenn Sie mit einer Leitfigur arbeiten: Lassen Sie die Lernenden entscheiden, von welcher Figur sie sich durch das Modul begleiten lassen möchten.

Für die Fortgeschrittenen unter Ihnen haben wir noch folgende Tipps:

  • Entwickeln Sie Lernpfade, die sich adaptiv an das Wissen Ihrer Lernenden anpassen. Lernpfade eignen sich übrigens auch sehr gut für Gesprächssimulationen.
  • Spielen macht Spaß! Bieten Sie Ihr Wissen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden an: Die Lernenden arbeiten sich von Level zu Level und werden mit kleinen Auszeichnungen oder Punkten belohnt.
  • Wenn unterschiedliche Zielgruppen mit Ihren Online-Trainings arbeiten: Zeigen Sie die passenden Inhalte, Praxisbeispiele, Bilder und Fragen je nach gewählter Zielgruppe an. So können sich alle mit dem Programm im Hinblick auf ihre Arbeitswelt noch besser identifizieren.

Gerne unterstützen wir Sie dabei, für Ihre Zielgruppe die richtige Lösung zu finden. Sprechen Sie uns einfach an.

Qualitus gewinnt Innovationspreis IT 2017

Qualitus ist Sieger des seit 2004 verliehen Innovationspreises IT in der Kategorie E-Learning. Wir erhalten die von einer unabhängigen Jury aus über 100 Professoren, Branchenexperten, Wissenschaftlern und Fachjournalisten verliehene Auszeichnung für unser gemeinsam mit Verbund- und Umsetzungspartnern durchgeführtes Projekt HANDELkompetent.

Für den Mittelstand wird es immer schwieriger, Personal zu finden, das die Qualifikationen besitzt, die im Betrieb benötigt werden. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss die Belegschaft daher aufwändig und teuer mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet werden. Das Projekt HANDELkompetent soll Abhilfe schaffen durch ein demografiesensibles Kompetenzmanagement für kleine und mittlere Unternehmen mit begleiteten, situationsadaptiven und innovativen technologiegestützten Lernformen. Ziel ist, ein modulares Konzept zu erarbeiten, das sich reibungslos in betriebliche Abläufe integrieren lässt.

Technisch umgesetzt wird dies alles mit Hilfe von Funksendern bzw. -empfängern, so genannten „Beacons“. Als Medium dient eine auf dem Learning Management ILIAS basierende Online-Plattform. Die dort angebotenen Lernmodule sind jederzeit über Tablets abrufbar. Kompetenzpaten unterstützen zudem die Lernenden, die in altersübergreifenden Lerntandems organisiert sind.

ILIAS 5.2 ist da!

Die neueste Version von ILIAS, ILIAS 5.2 ist technisch gesehen ein Meilenstein. Denn: ILIAS 5.2 ist PHP7-kompatibel. Alle Nutzer auf PHP5 können die neuen Features allerdings auch nutzen, denn ILIAS 5.2 ist vollständig rückwärtskompatibel. Neben verschiedenen Optimierungen im Hinblick auf Darstellung und Navigation gibt es unter anderem folgende neue Funktionen:

  • Ein neues Objekt mit dem Namen „Individuelle Bewertung“. Es ermöglicht, mündliche oder externe Prüfungsleistungen in ILIAS abzubilden und für den Lernfortschritt zu berücksichtigen
  • Einen neuen Reiter mit dem Namen „Timeline“ im Kurs. Hier werden auf einer Zeitachse alle Kursneuigkeiten angezeigt
  • Der Chat wurde komplett überarbeitet. Ein neuer On-Screen-Chat schwebt auf Wunsch als eigenes Fenster über anderen ILIAS-Inhalten und bleibt auch bei Seitenwechseln erhalten
  • Abgaben in Übungen können nun einfacher bewertet werden
  • ILIAS unterstützt ab sofort Open Badges, die für verschiedene Aktivitäten vergeben werden können

Es gibt noch viel mehr! Eine Übersicht aller neuen Features stellen wir Ihnen gerne nach den ersten Bugfix-Versionen zur Verfügung.

Tipp für individuelle Startseiten bei ILIAS

Von Florian Suittenpointner, ILIAS-Trainer und Berater bei Qualitus

Auf ihrer ILIAS-Installation arbeiten Benutzer aus verschiedensten Abteilungen, Fachbereichen etc. Für jede dieser Organisationseinheiten gibt es im Magazin einen separaten Bereich, wo sich die jeweiligen Mitglieder beispielsweise in Foren austauschen oder bereichsspezifische Unterlagen einsehen können. Bislang landen aber alle Benutzer nach dem Login erst einmal auf ihrem „Persönlichen Schreibtisch“. Es sei denn, man befolgt unseren Tipp und benutzt eine speziell präparierte Excel-Datei. Auf diesem Weg wird in ILIAS die Information importiert, welche Position im Magazin jeweils die Startseite eines bestimmten Benutzers sein soll.

Interessiert? Das freut uns! Schreiben Sie einfach eine E-Mail an unseren Bereichsleiter Dr. Jens Breuer (breuer@qualitus.de), er schickt Ihnen dies wertvolle Administrationswerkzeug sowie eine Dokumentation seiner Funktionen gerne und kostenlos zu.

eLearning AWARD für Qualitus und Hochschule Fresenius

Der eLearning Award in der Kategorie Social Learning geht 2017 an die Qualitus GmbH. Die Auszeichnung wurde auf der diesjährigen didacta für die gemeinsam mit der Hochschule Fresenius online plus GmbH entwickelte digitale Lernplattform studynet verliehen.

Seit April 2016 bietet die Hochschule Fresenius im Fachbereich onlineplus ein Onlinestudium an, dessen Konzept eine Mischung aus neuen mediendidaktischen Ansätzen, flexiblem Studienmodell und innovativer Lernumgebung ist. Gänzlich neu im Vergleich zu ähnlichen Angeboten ist dabei das Element des Social Learning. Social Learning knüpft an alltägliche Nutzungsgewohnheiten sozialer Medien wie Facebook, Twitter und Blogs an und nutzt diese für neue vernetzte und kollaborative Lernkonzepte. So haben die Studierenden beispielsweise die Möglichkeit, eigene Beiträge zu posten, Beiträge anderer zu kommentieren oder eigene Gruppen zu gründen. Aktiv an dieser Learning Community beteiligt sind auch die Lehrenden und so genannte study coaches.

Um das Konzept technisch adäquat abzubilden, wurde die Open Source Lernplattform ILIAS von Qualitus in einem 18-monatigen Projekt aufwendig angepasst und erweitert. Das Team verfolgte von Beginn an die Maxime mobile first: studynet ist damit problemlos auch auf mobilen Endgeräten darstellbar. Da Social Learning im Bereich E-Learning noch Neuland ist, gab es beim Projektstart kein fertiges Konzept, keinen Masterplan. Umgesetzt wurde das Projekt daher mit Scrum, einer Methode der agilen Softwareentwicklung. Scrum reduziert insbesondere bei großen innovativen Projekten die Risiken und liefert früher bessere Produkte – so die Erfahrung des Kölner E-Learning Unternehmens.

Dr. Norbert Bromberger, Geschäftsführer der Qualitus GmbH: „Social Learning ist unserer Überzeugung nach viel mehr als ein Trend. Social Learning wird das Lernen in den nächsten Jahren extrem verändern. Konkrete mediendidaktische bzw. technische Umsetzungen gibt es allerdings noch nicht viele. Umso stolzer sind wir, dass wir gemeinsam mit der Hochschule Fresenius online plus GmbH diese zukunftsweisende Lernumgebung entwickelt haben. Qualitus empfiehlt sich damit einmal mehr als Innovator im Bereich E-Learning.“

 

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