Tipps für ein gelungenes Fotoshooting

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte? Vielleicht hatte Tucholsky ja recht. Insofern: Wenn Sie selbst Bildmaterial für Ihren E-Learning Content erstellen möchten, aber nicht wissen, wie man ein Fotoshooting vorbereitet und durchführt, lesen Sie die Tipps unseres Grafik- & Kommunikationsdesigners Mario Franck. Dann klappt´s auch mit den Bildern.

Vor dem Shooting

  1. Erstellen Sie ein Storyboard.
  • Überlegen Sie: Welche Geschichte sollen die Bilder erzählen?
  • Definieren Sie in einer Tabelle die wichtigsten Kriterien: Motiv und Thema, Anzahl der benötigten Bilder, Bildbeschreibung und Skizze, benötigte Requisiten, Seiten im Drehbuch
  • Bei Bildern mit Menschen: Beschreiben Sie im Vorfeld die Emotionen, die sie vermitteln sollen
  • Legen Sie im Storyboard die Reihenfolge der Aufnahmen fest und berücksichtigen dabei Tageszeit und Helligkeit, Lichteinfall, Requisiten etc.
  • Beachten Sie: Ein Storyboard wird selten an einem Tag fertiggestellt – es ist vielmehr ein Dokument, das permanent mit Leben gefüllt werden sollte. Je detaillierter Ihr Storyboard, desto besser Ihre Bilder!
  1. Stimmen Sie Ihr Storyboard mit allen Projektbeteiligten ab und lassen Sie es auch den Darstellern zukommen, damit sie sich vorbereiten können
  2. Machen Sie sich Notizen im Drehbuch und nehmen Sie es mit zum Set. Es kann Ihnen vor Ort als wichtiges Nachschlagwerk dienen

 

Während des Shootings

  1. Kommen Sie am besten zu zweit: Einer macht die Bilder und kümmert sich um die Technik, der andere führt Regie und hat den Storyboard- bzw. Drehbuchabgleich im Blick
  2. Achten Sie auf Bildgröße und Bildformat: Fotografieren Sie mit viel „Speck“ um das eigentliche Motiv – es ist einfacher, das Bild im Nachgang zu beschneiden
  3. Fotografieren Sie stets mit maximaler Auflösung: Herunterrechnen ist weniger Aufwand als vergrößern
  4. Achten Sie auf eine konstante Ausleuchtung der Bildmotive
  5. Machen Sie nach Möglichkeit ein Probebild, bauen Sie es in eine Seite Ihres WBT ein und prüfen Sie dann die oben genannten Punkte
  6. Fotografieren Sie nicht im Stehen, sondern gehen Sie leicht in die Hocke und fotografieren Sie parallel zum Boden
  7. Bedenken Sie, dass im WBT vielleicht noch Text auf den Bildern positioniert werden muss: Schaffen Sie sich also diesen Raum im Bildmotiv
  8. Briefen Sie Ihre Darsteller: Lesen Sie beispielsweise Passagen aus dem Drehbuch vor, damit sie sich in die geplante Stimmung des Bildes versetzen können. Übrigens: Auch wenn die Bilder nicht vertont sind, muss das Shooting nicht lautlos erfolgen
  9. Ein Fotoshooting fordert von allen Beteiligten viel Konzentration: Planen Sie also regelmäßige Pausen für Reflexion und Erholung ein

Sollen die Bilder später freigestellt werden? Dann sollten Sie auch auf folgende Punkte achten:

  • Neutraler und möglichst einheitlich ausgeleuchteter Hintergrund: weiße Wand oder Green Screen
  • Ausreichender Kontrast von Person und Kleidung zum Hintergrund
  • Idealerweise Haare zusammenbinden, Schnürsenkel andrücken, auf Wollpulli verzichten – sonst wird das Freistellen sehr viel Arbeit
  • Karierte oder gestreifte Kleidung vermeiden

 

Natürlich gibt es noch unzählige andere Tipps, Erfahrungswerte, Regeln und, und, und. Das Einfachste ist, Sie überlassen uns die Arbeit. Melden Sie sich und wir überlegen gemeinsam, was hier der beste Weg für Sie ist!

 



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